Praxisbezug/ Betriebsbegegnungen

Für die Berufswahl durch Praxiskontakte mit Betrieben/Hochschulen soll das Modell der qualifizierten Vierstufigkeit mit aufeinander aufbauenden Modulen zugrunde gelegt werden, die den Jugendlichen einen systematischen Kompetenzaufbau ermöglichen.

Erkundung von Betrieben und Hochschulen

Jede Schule bietet ihren Schülerinnen und Schülern verschiedene verbindliche Möglichkeiten zur Erkundung von Betrieben und/oder Hochschulen zur speziellen Vertiefung oder praktischen Illustration bestimmter Unterrichtsinhalte an. Diese Exkursionen mit spezifischen Erkundungsaufträgen sind jeweils an den Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler angepasst.

Praktika in Betrieben und Hochschulen

An den Integrierten Sekundarschulen führen alle Schülerinnen und Schüler in Umsetzung der Vorgaben des Rahmenlehrplans für das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik ein dreiwöchiges Betriebspraktikum durch. An Gymnasien wird in der Klassenstufe 9 oder 10 ein mindestens zweiwöchiges Praktikum durchgeführt; es wird empfohlen, dieses Angebot verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler einzuführen.

Damit ein Praktikum seinen optimalen Nutzen entfalten kann, ist eine Einordnung in den allgemeinen Berufsorientierungsprozess unerlässlich. Jede Schule legt in seinem Berufs- und Studienorientierungskonzept die entsprechenden Maßnahmen fest. Für die Bescheinigung von Erkundungen/ Praktika gibt es einen einheitlichen Dokumentationsbogen. Auch Lehrkräfte profitieren von direkten Einblicken in die Arbeits- und Berufswelt und können ein Lehrkräftebetriebspraktikum absolvieren.