Individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler

Kompetenzfeststellung und Auswertung in unterschiedlichen Jahrgangsstufen

Die Vor- und Nachbereitungen finden in der Schule statt. Die Ergebnisse der Komptenzfeststellung werden mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigen besprochen. Eltern und die Peer Group sollen einbezogen werden.

Beispiele für Verfahren

Klassenstufen 7/8

Berufswahlpass, BERUFE Entdecker, Komm auf Tour, geva-test Talentcheck A + BBerufsnavigator

Klassenstufen 9/10

BERUFE-Universum, IHK-Kompetenzcheck, Berufsprofiling, geva-test Berufsinteressen A + B, geva-test Ausbildung + Beruf,

Klassenstufen 11-13

Berufsprofiling, geva-test Studium + Beruf,

Einbeziehung der Erziehungsberechtigten

Erziehungsberechtigte sind Expertinnen und Experten in ihren unterschiedlichen Berufen, kennen sich in ihren Unternehmen aus und können auf ihren eigenen, ggf. nicht immer geradlinigen Weg verweisen und den Jugendlichen damit Perspektiven vermitteln.

Die Schule meldet den Erziehungsberechtigten regelmäßig den Stand der Übergangsplanung der Jugendlichen zurück und schafft außerdem Informationsmöglichkeiten zu relevanten BSO-Themen.

Einbeziehung der Beratungsfachkräfte der Agenturen für Arbeit und ggf. der Integrationsfachdienste

Die Kooperation der Schulen mit den Berufsberaterinnen und -beratern dient der Qualitätssicherung und Neutralität der Berufsorientierung. Ergänzend können auch Angebote der Integrationsfachdienste für schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler hinzugezogen werden. Die Schulen nutzen das Beratungsangebot der Berufsberatung zur Koordinierung der BSO innerhalb des BSO-Teams.

Einbeziehung von Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie der Hochschulen

Erfolgreiche Berufs- und Studienorientierung erfordert eine strukturierte und verlässliche Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern. Die Schule legt die Formen der Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern in ihrem schuleigenen Gesamtkonzept der Berufs- und Studienorientierung fest und strebt verbindliche Kooperationen (Kooperationsvereinbarungen) mit Unternehmen, Hochschulen sowie weiteren außerschulischen Partnern an.

Dazu werden verbindliche Instrumente festgelegt, wie z.B. gemeinsame Jahresplanung, Verantwortlichkeiten, regelmäßige Treffen, die wiederum in Umsetzungsvereinbarungen fixiert werden können.

Kooperationsvereinbarungen mit Oberstufenzentren und beruflichen Schulen

Eine Integrierte Sekundarschule schließt mit einem Oberstufenzentrum eine Kooperationsvereinbarung ab und die Schulen legen gemeinsam für jedes Schuljahr fest, wie beispielsweise die Berufsorientierung konkret gestaltet werden soll. Jeweils eine Lehrkraft der beruflichen Schulen, die der allgemeinbildenden Schule zugeordnet ist, begleitet diese Prozesse innerhalb des BSO-Teams.