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Literaturtipp: Studie des IAB - Meist gelingt ein nahtloser Übergang nach der betrieblichen Ausbildung

Für die meisten Ausbildungsabsolventen verläuft der Berufseinstieg reibungslos. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Insgesamt wurden im Rahmen der Studie die Daten von mehr als 15.000 Ausbildungsabsolventen in den Jahren 2013 und 2014 analysiert. Rund zwei Drittel der Ausbildungsabsolventen werden direkt vom Ausbildungsbetrieb übernommen. Vier Fünfteln der Ausbildungsabsolventen gelingt der Berufseinstieg nach dem Ausbildungsende ohne arbeitslos zu werden.

Ausbildungsabsolventen, die von ihren Ausbildungsbetrieben im Lehrberuf übernommen werden, erzielen im Mittel ein Einstiegsgehalt von rund 2.070 Euro brutto. Wer von seinem Ausbildungsbetrieb übernommen wird, jedoch in einem anderen Bereich als dem Ausbildungsberuf tätig ist, verdient im Mittel rund 2.580 Euro. Absolventen, die nach der Ausbildung den Betrieb wechseln, aber nicht den Beruf, erhalten im Mittel rund 2.280 Euro. Bei einem Wechsel von Betrieb und Beruf liegt das Einstiegsgehalt im Mittel bei rund 2.120 Euro. Die geringsten Einstiegsgehälter bekommen die Ausbildungsabsolventen, die nach dem Ausbildungsende zunächst arbeitslos wurden: Nach einer Arbeitslosigkeit von bis zu drei Monaten liegt das mittlere Einstiegsgehalt bei rund 1.730 Euro, nach einer Arbeitslosigkeit von vier Monaten oder länger bei rund 1.620 Euro.

Ein erhöhtes Risiko, nach der Ausbildung arbeitslos zu werden, besteht beispielsweise im Friseurgewerbe oder bei Malern und Lackierern, ein niedriges hingegen zum Beispiel bei Absolventen im Bereich der Maschinenbau- und Betriebstechnik oder der Altenpflege.

Bei der Berufswahl der meisten Jugendlichen gab es im Laufe der letzten Jahrzehnte der IAB-Studie zufolge eher wenig Veränderung. Nach wie vor konzentrieren sich junge Männer auf industrielle und technische Berufe, junge Frauen hingegen auf Büro-, Gesundheits- und Pflegeberufe. Bei kaufmännischen Berufen zeigen sich weniger geschlechtsspezifische Unterschiede – sie stehen bei beiden Geschlechtern hoch im Kurs.

Die Studie als kostenloses Dokument im PDF-Format erhalten Sie >Hier<