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Anders Wirtschaften in Schülergenossenschaften

Das Modell der Schülergenossenschaft zeigt, dass Wirtschaft mehr beinhaltet als Renditestreben und das Verfolgen von Börsenkursen. Hier geht es um das Einüben von Kooperationen in demokratischen Strukturen und das Entwickeln sozialer Kompetenzen. Gemeinsame Entscheidungen in der praktischen Arbeit umzusetzen und dabei die Grundprinzipien wirtschaftlichen Handelns zu erlernen sind ebenso zentrale Lernziele.

Das internationale Jahr der Genossenschaften 2012 war Anlass, auch in Berlin ein spezielles Modell der Schülergenossenschaften zu entwickeln. Seitdem werden von einer Arbeitsgruppe aus pädagogischen Einrichtungen und genossenschaftlichen Unternehmen kooperative Schülerfirmen in Berlin und Potsdam begleitet. Die ersten sind in das „Quasiregister“ des Verbands BBU Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen eingetragen, Wohnungsgenossenschaften stehen ihnen als Partner zur Seite.

Das Spektrum der Tätigkeiten ist dabei breit gefächert: Von der Organisation von Veranstaltungen wie etwa Ausstellungen oder Modeschauen über Produktion und Verkauf selbstbedruckter Modeartikel oder Pralinen bis zum Cateringservice ist vieles denkbar. Die Erfahrungen zeigen, dass Schülerinnen und Schüler die demokratischen Strukturen, soziale Verbindlichkeit und solidarisches Handeln in Genossenschaften besonders hoch einschätzen. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website:
www.berliner-genossenschaftsforum.de/101-0-Schuelergenossenschaften.html