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Seminarreihe „Interkulturell sensible Berufsorientierung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Die Arbeit von Ausbilderinnen und Ausbildern mit Flüchtlingen hält viele interkulturelle Herausforderungen bereit. So muss viel mehr als nur die Sprachbarriere berücksichtigt werden: Die jungen Menschen kommen aus Ländern mit anderen gesellschaftlichen Umgangsformen und Kommunikationsregeln.

Es ist nicht selbstverständlich, dass das, was eine Ausbilderin oder ein Ausbilder sagt und meint, richtig bei den Jugendlichen ankommt. Nicht zuletzt verarbeiten viele junge Flüchtlinge traumatisierende Erlebnisse.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Ausbilderinnen und Ausbilder in der Berufsorientierung mit einem neuen Fortbildungsangebot. Im Mittelpunkt der Seminarreihe „Interkulturell sensible Berufsorientierung“ stehen Handlungssituationen aus dem beruflichen Alltag der Ausbilderinnen und Ausbilder.

Die Fortbildung wird nach dem Blended-Learning-Prinzip gestaltet - sie ist also eine Kombination aus Seminaren an verschiedenen Standorten in Deutschland, Online-Kursen und Lehrbriefen zum Selbststudium. Innerhalb eines Jahres werden so Mitarbeitende der rund 300 im Berufsorientierungsprogramm (BOP) des BMBF tätigen überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten fortgebildet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website:
www.berufsorientierungsprogramm.de